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Bergi’s Adventskalender 2019 – Sieben Rassen hinter 24 Türchen

Bergi’s Adventskalender 2019 – Sieben Rassen hinter 24 Türchen

 

1.Türchen

Prolog

Dagmar Metzner und Heinrich Söbke: 
Sieben Rassen hinter 24 Türchen ist das Motto dieses Adventskalenders, der heute – erst einmal langsam – startet. Die sieben Rassen sind die vom KfUH betreuten: Komondor, Kuvasz, Mudi, Pumi, Puli, Pyrenäenberghund und Bergamasker verstecken sich hinter den Türchen des Adventskalenders.
Es ist ein Kalender voller Überraschungen: Welche Geschichte über welchen Hund wird von wem geschrieben? ist eine Frage, die jeden Tag aufs Neue beantwortet wird. Es ist auch ein Kalender der unterschiedlichen Formate, lange Geschichten, kurze Anekdoten, lange Gedichte und anrührende Bilder wechseln einander ab. Auch inhaltlich gibt es viel Abwechslung, die von der Familiengeschichte über die Gartengerätegebrauchsanleitung bis zum anrührenden Wie-alles-begann reicht.
Ein kleiner Wehmutstropfen mag sein, dass die Balance der Rassen noch nicht so ganz gelungen ist. Allen Lesern sei jedoch versichert, dass in jedem Beitrag vielleicht nicht die eigene Rasse, immer jedoch mindestens ein liebenswerter Hund vorkommt. Vielleicht regen einige der Beiträge dazu an, eigene Erinnerungen in Worte und Bilder zu einem Beitrag für das nächste Jahr zu fassen – wir würden uns sehr freuen. Genauso freuen wir uns mit allen Autoren – ohne die dieser Kalender nicht möglich gewesen wäre und bei denen wir uns herzlich bedanken möchten – wenn die Geschichten zu einem täglichen, morgendlichen Anlaufpunkt werden würden und an der einen oder anderen Stelle ein Lächeln in die Gesichter der Leser zaubern.
Wir wünschen viel Spaß bei der täglichen Überraschung
Stellvertretend für alle Autoren
Dagmar Metzner & Heinrich Söbke

PS: Um auch den Lesern ohne Facebook-Konto die Beiträge einfach zugänglich zu machen, erscheint der Kalender auch unter bergamasker-hirtenhund.info

 

2. Türchen 

Claudia Goerißen: Die Begegnung


Zu einer Zeit wo mein Miklós gerade bei jeder sich bietenden Gelegenheit seinen Schutztrieb entdeckt, kam uns auf einer Runde eine Frau mit einem spastisch gelähmten jungen Mann im Rollstuhl entgegen. Damit wir besser aneinander vorbeikommen gehe ich mit Miklós ein Stück auf Seite. Genau auf unserer Höhe wirft sich der junge Mann zur Seite und streichelt mit seiner nur halbwegs funktionierenden Hand den Hund.
Miklós hat sich nicht aufgeregt und ist sogar ein Stück näher gegangen um dem Mann seinen dicken Schädel auf den Schoß zu legen. Der Mann hat gestrahlt wie Weihnachten und Ostern zusammen.
Von Claudia Goerißen mit Miklós Nemes Medve vom Drachenfels

#BergisAdventskalender2019 #Kuvasz

 

 

3. Türchen

Geschrieben von Marianne Nyman und Stefan Ernstsson

Happy memories from Bundessieger 2017
(Deutsche Übersetzung unten)
When one of our young bitches needed a CAC (Anwartschaft) to complete her German championship and the timing was right from a work perspective, we entered to the two shows in Dortmund. As her travel companion we decided to bring and enter our 9,5-year-old male Csabo (Impeccable Second to None).
Much to our surprise, Csabo was BOB the first day @ the Bundessieger show. Such a nice surprise! But it didn’t stop there – in the group we were over the moon to find that he was placed 1st in a big, strong group. This meant that he was going to compete in the BIS-final on the Sunday so plans for going home on Saturday evening quickly changed. We did not expect anything for the final – our dogs normally find it hard to last and stay positive over three long, noisy days – but it is a great honour and a great opportunity to show the breed to a big audience.
At the IRA the following day, he did it again. Another BOB and in the group he was placed 2nd. Happy, happy handler/breeders/owners! Clearly, Csabo was in a very good mood and enjoyed the German shows. He competed from Veteran class and in the Veterans finals he also did us proud with veteran BIS-2 @ IRA.
On the Sunday, the team had a long sleep-in, went for a long walk, checked out and went to the show ground. Csabo was in a very good mood. After some nervous waiting, it was finally time for the Bundessieger final. A strong line-up where all dogs and handlers looked fantastic when they were moved around the ring. What a fantastic feeling when Csabo was asked by the judge to come and pick up 3rd placement and a big Trophäe. BIS-3 at a fantastic Bundessieger show to a Puli, our Puli!
We are always proud of and very happy about all our dogs – but that weekend, we probably loved Csabo just a little bit extra!
written by Marianne Nyman and Stefan Ernstsson
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Deutsche Übersetzung:
Fröhliche Erinnerungen an die Bundessieger-Ausstellung 2017
Wenn eine unserer jungen Hündinnen ein CAC (Anwartschaft) brauchte, um ihren Deutschen Champion-Titel zu komplettieren, und der Zeitpunkt aus beruflicher Sicht richtig war, gingen wir zu den beiden Ausstellungen in Dortmund. Als ihr Reisebegleiter beschlossen wir, unseren 9,5 Jahre alten männlichen Csabo (Impeccable Second to None) mitzubringen und anzumelden.
Zu unserer Überraschung wurde Csabo am ersten Tag auf der Bundessieger-Show BOB. Was für eine nette Überraschung! Aber das war noch nicht alles – in der Gruppe waren wir überglücklich, als wir feststellten, dass er in einer großen, starken Gruppe den ersten Platz belegte. Das bedeutete, dass er am Sonntag im BIS-Finale antreten würde, so dass sich die Pläne für die Heimreise am Samstagabend schnell änderten. Wir haben für das Finale nichts erwartet – unsere Hunde haben es normalerweise schwer, durchzuhalten und über drei lange, laute Tage positiv zu bleiben – aber es ist eine große Ehre und eine großartige Gelegenheit, die Rasse einem großen Publikum zu zeigen.
Bei der IRA am nächsten Tag wiederholte er den Erfolg. Ein weiteres BOB und in der Gruppe belegte er den 2. Platz. Glückliche, glückliche Handler, Züchter und Besitzer! Offensichtlich war Csabo sehr gut gelaunt und genoss die deutschen Ausstellungen. Er startete in der Veteranenklasse und im Finale der Veteranen machte er uns auch mit Veteran BIS-2 auf der IRA stolz.
Am Sonntag schlief das Team lange ein, machte einen langen Spaziergang, checkte aus und ging auf das Turniergelände. Csabo war sehr gut gelaunt. Nach einigem nervösem Warten war es endlich Zeit für das Bundessieger-Finale. Eine starke Aufstellung, in der alle Hunde und Betreuer fantastisch aussahen, wenn sie durch den Ring bewegten. Was für ein fantastisches Gefühl, als Csabo vom Richter gebeten wurde, den dritten Platz und einen großen Trophäe zu holen. BIS-3 bei einer fantastischen Bundessieger-Ausstellung ging an einen Puli – unserem Puli!
Wir sind immer stolz und sehr glücklich über alle unsere Hunde – aber an diesem Wochenende haben wir Csabo wahrscheinlich noch ein bisschen mehr geliebt!

#BergisAdventskalender2019  #Puli

 

4. Türchen

Annette Bothien: Frühkindliche Prägung

Man kann gar nicht vorsichtig genug bei der Auswahl der Kuscheltiere für die eigenen Kinder und Enkel sein. Ich habe noch als Baby einen Eisbären bekommen, nach einem weiteren Jahr sogar noch einmal den gleichen (der erste war schon etwas abgeliebt), und diese beiden haben mich durch meine gesamte Kindheit begleitet. Geschenkt hatte sie mir meine Großmutter, die möglicherweise ein Faible für weiße Tiere hatte. Ihre Hündin, die laut Erzählungen meine Wiege bewachte, war jedenfalls ein Sealyhamterrier genauso wie der Nachfolger, an den ich mich gut erinnern kann, da ich ihn sehr geliebt habe. Ich hätte bei Besuchen bei meinen Großeltern gern mit ihm das Bett geteilt wie sonst mit meinen Eisbären, aber meine Großmutter schickte ihn immer aus meinem Zimmer. Morgens war er jedoch der erste, der mich stürmisch begrüßte. Weshalb ich das erzähle?
Nun, seit ein paar Monaten haben wir einen hellen, merlefarbenen Bergi. Ich wollte gern einen hellen Hund haben, damit meine Teilnehmer aus diversen Ländern möglichst wenig Angst vor ihm haben, wenn ich ihn ab und zu mal mit zum Unterricht nehme. Aber weshalb schmelze ich bei diesem Hundegesicht so besonders dahin? Und gab es nicht vielleicht noch andere Gründe für mich, einen hellen Hund zu favorisieren?
Irgendwann dämmerte mir eine vage Ähnlichkeit mit den tierischen Kumpels meiner Kindheit. Wäre es kein Eisbär sondern ein Grizzly gewesen und ein Cairnterrier statt eines Sealyhamterriers, vielleicht wäre nur ein dunkler Bergi in Frage gekommen, trotz meiner Teilnehmer. Also, Augen auf beim Kuscheltierkauf! Keine noch so niedlichen Krokodile oder Giraffen nehmen!
Von Annette Bothien

#BergisAdventskalender2019 #bergamasker

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5. Türchen

Aufgeschrieben von Ina Machholt: Der rote Buggy

Behutsam wurde der rote Buggy über den Bahnübergang geschoben um dann gleich rechts Richtung Gradierwerk weiterzufahren. Der Mann war sehr vorsichtig mit seinem Fahrgast unterwegs, welcher noch żusätzlich durch eine Flexileine mit ihm verbunden war. Aus den Augenwinkeln sah ich den roten Buggy samt seines Fahrgast und traute meinen Augen kaum . Ich ging ans Fenster und fragte nach, ob in dem kleinen Kinderwagen jetzt wirklich ein Fuchs gesessen hat. Ja, bestätigte mir das dazugehörige Frauchen. Der kleine hatte einen Unfall und seitdem lebt er in unserer Familie. Ich habe mich richtig gefreut mit welchem Selbstverständnis dem Kleinen geholfen wurde, und glaube dass er trotz Unfall das große Los bei seinen Menschen gezogen hat.

thueringer-allgemeine.de/regionen/weimar/foxy-mit-ziehvater-auf-besuch-in-weimar-
#BergisAdventskalender2019


 

6. Türchen

Von Simone Schubert: Der RUMO 2000 – ein echter Garten Allrounder

Der RUMO 2000 aus dem Hause Bergische Bergamasker ist Baujahr 2018 und gehört der F-Serie an. Sein eigentlicher Name ist Fosco Rumo, aber wenn er im Garten auf Mission ist, ist er der RUMO 2000. Schon früh zeigte sich seine Leidenschaft für die Gartenarbeit. Anfänglich beschränkten sich seine Tätigkeiten ausschließlich auf den Bereich des Rasens. Das Ausrupfen von Moos hatte vertikutierende Wirkung auf die vom Sommer stark geschädigte Grünfläche, so dass binnen kürzester Zeit eine deutliche Veränderung der Beschaffenheit des Rasens zu verzeichnen war. Lobenswert war hierbei, dass der RUMO 2000 großflächig arbeitete. Mit zunehmender Vertrautheit des Gartenterrains keimte kurzzeitig ein großes Verlangen nach Tiefbauarbeiten auf. Dabei galt sein verstärktes Interesse der Rhizomsperre des Pampasgrases, die es aus Sicht des RUMO 2000 freizulegen galt. Es gelang uns, ihm diese Funktion erfolgreich abzugewöhnen. Mit dem Heranwachsen traute sich der RUMO 2000 an größere Gartenprojekte. Hervorzuheben ist sein Einsatz in der Heckenpflege. Als Allrounder ist er Astschere und Häcksler in einem. Da er kabellos unterwegs ist, ist er in Bereiche unsere Hecke vorgedrungen, in die kein anderes Gartengerät kommt. Die Beschaffenheit seines Gehäuses war hierbei ein weiterer großer Vorteil, da er nebenbei das Astwerk einmal ordentlich durchbürstete. Auf diese Weise wurde totes Blattwerk restlos entfernt. Gekappte Äste wurden sogleich zu Rindenmulch verarbeitet. Serienmäßig besitzt der RUMO 2000 die Funktion „Rasen-Ex“. Es hat sich gezeigt, dass der großflächige Einsatz nur mit maximaler Tankfüllung möglich war. Die Auswertung verschiedener Testflächen ergab, dass die toxische Wirkung an sonnigen Standorten signifikant höher war, als an schattigen. Der Gebrauch des RUMO 2000 ist bei Nässe deutlich eingeschränkt. Schuld daran ist seine Aversion gegen Feuchtigkeit. Dass dies ein großer Nachteil ist, wird einem bewusst, wenn man nachts auf dem nassen Rasen steht, um den RUMO 2000 zum Pipi machen zu überreden. Zusammenfassend können wir sagen, dass der RUMO 2000 ein echtes Qualitätsprodukt ist, dessen Anschaffung wir noch zu keinem Zeitpunkt bereut haben. Der Garten wächst und gedeiht – trotz, oder gerade wegen seiner besonderen Pflege. Wir sind glücklich mit unserem Garten Allrounder und möchten ihn aus unserem Leben nicht mehr missen.

Von Simone Schubert

#BergisAdventskalender2019 #bergamasker

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7. Türchen

Von Angelika Lanzerath: Mein erster Kuvasz………..

Wir hatten immer Hunde in der Familie. Zuerst waren es lange Zeit Collies und dann ein Landseerrüde. Als wir in die Eifel zogen in ein Haus weitab vom Dorf, keimte der Wunsch auf, einen Hund zu haben, der uns ein bisschen bewacht. Auf einer Hundeausstellung sahen wir dann den ersten Kuvasz, und nach fast einem Jahr Wartezeit zog „Jana aus dem Graingau“ bei uns ein. Unser Gelände war nicht eingezäunt, keine Nachbarn und keine Straße, also was lag näher, als Jana , wenn sie draußen war, frei laufen zu lassen. Der Postbote, der zur damaligen Zeit noch mit dem Fahrrad kam , war ihr bester Freund. Als die Hündin gut 1 Jahr alt war, verschwand sie regelmäßig morgens um 8 Uhr, um fast pünktlich um 9 Uhr wieder vor der Türe zu liegen. Als wir das bemerkten, liefen wir natürlich ums Haus, riefen und pfiffen…………aber Jana tauchte vor 9 Uhr nicht auf!
Wir zerbrachen uns den Kopf, wo der Hund wohl sein könnte. Ach ja, ganz unten am kleinen Berg, auf dem wir wohnten, stand ja auch noch ein Haus. Also marschierten wir am nächsten Morgen um 8.30 Uhr dorthin. Auf unser Schellen hin öffnete sich die Tür, und wir wurden hinein gebeten. Dort saß Jana friedlich am Frühstückstisch und freute sich uns zu sehen. Die Familie erzählte dann, dass unsere Maus morgens vor der Küchentüre gestanden hätte, worauf man sie hereinließ. Dort bekam sie nun regelmäßig ihr Leberwurstbrötchen! Nach Rücksprache mit den Nachbarn wurde dieses Ritual natürlich beibehalten!
Von Angelika Lanzerath

#BergisAdventskalender #kuvasz


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Hier den Beitrag für Tür 23


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4 Comments

  1. Vielen Dank, für die Arbeit am Kalender. Wir freuen uns jetzt jeden Morgen auf ein Türchen.

    1. DagmarMetzner says:

      Das machen wir sehr gern 🙂

  2. Das ist eine sooooo tolle Idee mit dem Kalender. Wenn ich meinen Computer starte, bin ich schon immer ganz gespannt, was für eine schöne Geschichte ich zu lesen bekomme. Angelika

    1. DagmarMetzner says:

      Das freut uns sehr 🙂 Liebe Grüße von Heinrich und von Dagi

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