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Anthony und Foppolo auf Klubreise

Text und Fotos: Dagmar Metzner

Vom 10. bis 13.9.20 sind wir unterwegs im Zittauer Gebirge (https://de.wikipedia.org/wiki/Zittauer_Gebirge), denn juhu und wau wau wir haben ein gemeinsames verlängertes Wochenende zusammen mit unserer Landesgruppe 3 von unserem Zuchtverein Klub für Ungarische Hirtenhunde (zu welchem 7 verschiedene Hunderassen aus 3 verschiedenen Ländern gehören https://www.kfuh.de/)

Unsere Landesgruppenleiterin Christa hatte zusammen mit ihrem Orga-Team den Ausflug super vorbereitet.

Untergebracht sind wir im Feriendorf am Quitzdorfer in der Nähe von Niesky. Eine sehr schöne Bungalowanlage mit Gaststätte.

Allgemeiner Anreisetag ist der Donnerstag, welcher am Abend mit einem reichhaltigen Buffet, kühlen Getränken und netten Gesprächen gemütlich ausklingt.

Auch Mitglieder aus anderen Landesgruppen quer durch Deutschland sind zu Besuch und so startet am Freitagmorgen, nachdem sich Herrchen und Frauchen am Frühstücksbuffet gestärkt haben, eine große Hundemeute bestehend aus Pyrenäenberghunden und Bergamasker Hirtenhunden in die östlichste Stadt von Deutschland nach Görlitz.

Die große Hundemeute wird in zwei Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe hat eine Stadtführerin, fast zwei Stunden zeigen sie uns ihre wunderschöne historische Altstadt. Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg fast völlig verschont von Zerstörungen. Die Stadt ist ein beliebter Drehort für Filme mit historischer Kulisse, was der Stadt im Volksmund den Beinamen „Görliwood“ einbrachte. (https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rlitz)

Zwischendurch treffen wir mit unserer anderen Gruppe immer mal wieder aufeinander. Wir alle sind begeistert von Görlitz und alle anderen Touristen in der Stadt sind begeistert von uns … pardon … natürlich von unseren Hunden. Ein Anblick, den man in einer Stadt nicht so oft geboten bekommt und alle Hunde zeigen sich von ihrer besten Seite. Herrchen und Frauchen beantworten geduldig die Fragen der Passanten und unsere Stadtführerin wartet geduldig bis sie in ihrem Vortag weiterführen kann.

Der Nachmittag steht dann für alle zur freien Verfügung und gegen 17 Uhr treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Vierradenmühle. Die Mühle war eine von drei großen Getreidemühlen der Stadt. Sie war eine Wassermühle an dem heutigen deutsch-polnischen Grenzfluss – der Lausitzer Neiße.

Wir haben einen riesigen Raum für uns allein, welchen wir auch vollends vereinnahmen, denn die Hunde sind total platt und liegen verstreut auf den kühlen Fliesen des Fußbodens und schlafen und dösen vor sich hin. Die Kellnerinnen haben dadurch erschwertere Bedingungen uns Getränke und Essen an die lange Tafel zu bringen. Sie umrunden und steigen im Zick-Zack über die Hunde, diese lassen sich aber davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und auch die Kellnerinnen nehmen es doch ziemlich locker und lassen sich mit den Hunden zusammen fotografieren.

Was für ein toller Tag, zurück am Quitzdorfer See lassen wir diesen noch gemütlich im Biergarten der Gaststätte von unserem Feriendorf ausklingen.

Am zweiten Ausflugstag, dem Samstag, ist ein weiteres Highlight im Zittauer Gebirge von Christa und ihrem Orga-Team geplant. Wir fahren mit der Schmalspurbahn von Zittau nach Oybin. Die Bergamasker Quote hat sich um einen Bergi erhöht, denn Andrea ist mit ihrer süßen Zsuzsa noch am Vorabend angereist.

Für uns ist ein kompletter Wagon reserviert, das nenne ich mal Service. Obwohl ich auf dem Bahnsteig stehend noch so meine Bedenken habe, wie wir da alle reinpassen sollen. Aber auch hier, die Hundemeute sortiert sich in aller Ruhe in den Wagon ein, jeder findet ein Plätzchen. Als die Fahrt beginnt ist Foppolo und Anthony das starke Geruckel im Eingangsbereich nicht so ganz geheuer. Foppolo robbt unter den Sitzbänken durch und findet ein ruhigeres Plätzchen zwischen den großen Pyris.

An der Haltestelle Bertsdorf möchten noch einige Leute zusteigen, auch in unseren Wagon. Unseren Beteuerungen, dass es hier sehr voll ist und auch für uns reserviert, glauben sie nicht und möchten sich selbst davon überzeugen. Ihr Blick hinein zu uns lässt uns herzlich auflachen, okay sie glauben uns nun doch … es ist kein Platz mehr frei … und schon werden die Handys der Touristen zum Fotos machen gezückt. Es ist ja aber auch ein herrlicher Anblick.

Im Kurort Oybin haben wir zwei Stunden Aufenthalt. Die Gruppe zerstreut sich zum Wandern, zum Vespern, zum Eis essen und relaxen. Wir laufen, nach einer kleinen Stärkung von Bratwurst, Kartoffelsalat und Bier, mit Andrea und Zsuzsa zum Kelchstein. Der Kelchstein ist ein Pilzfelsen, diese Form erhielt er durch die Wirkung von Windschliff und Erosion auf die verschieden harten Sandsteinschichten. Der Kelchstein ist einer der bekanntesten Klettergipfel im Zittauer Gebirge.

Zurück im Ort können die Hunde im kleinen Bach von der Parkanlage eine Erfrischung nehmen und wir haben noch Zeit für ein Eis.

Auch die Rückfahrt ist wieder kurzweilig, obwohl doch der ein oder andere die Augen schließt, eingedöst vom gemütlichen Geruckel des Wagons. Die Hunde liegen in gleicher Reihenfolge wie auf der Hinfahrt und auch sie sind etwas müde und nutzen die Fahrt zum Schlafen.

In Zittau ist für das Abendessen wieder in einer Gaststätte reserviert. Die Bergi-fraktion ist jedoch sehr müde und so fahren Andrea und wir schonmal zurück zum Feriendorf.

Wir relaxen den späten Nachmittag in der Natur vom Quitzdorfer See und essen später eine Kleinigkeit in unserer Gaststätte. Nach und nach trudeln dann die anderen ein und wir verbringen noch alle gemeinsam einen gemütlichen Abschiedsabend.

Am Sonntag laufen wir noch eine schöne Runde in der erfrischenden Luft der Morgenstunden. Es folgt die Verabschiedung von unseren Klubfreunden, wir sehen uns bestimmt bald wieder. Ein großes Dankeschön an Christa und ihr Orga-Team, es war eine wirklich sehr gelungene Klubreise.

Liebe Grüße Lars, Dagmar, Foppolo & Anthony

2 Comments

  1. Hannelore Bilz says:

    Hallo ! Es sind sehr schöne Bilder von diesem Erlebniss geworden .
    Von den Hunden , von Görlitz von ALLEM , wunderschön !
    viele Grüße , Oma von Foppolo und Anthony

    1. Dankeschön und liebe Grüße auch zurück 🙂

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